Geranie (Storchschnabel)

GeranieDie Geranie (Pelargonium graveolens) gehört zur Familie der Geraniaceae.

Schon seit Jahrhunderten wird Geranienöl als Schönheits- und Pflegemittel für die Haut verwendet.

Geranie wirkt antispasmotisch, antioxidativ, antitumoral, entzündungshemmend, antibakteriell, antifungal und Blut stillend.
Geranienöl stimuliert Leber und Bauchspeicheldrüse, weitet die Gallenröhre und reinigt fettige Haut.

Sie findet Verwendung bei Hepatitis, Fettleber, sämtlichen entzündlichen Hautproblemen, Pilzinfektionen, Herpes, Kreislaufproblemen. Weiters harmonisiert Geranie die hormonelle Balance, lindert Menstruationsbeschwerden und PMS.

Emotional wirkt Geranie negative Erinnerungen zu lösen, verhilft zu einem Gefühl des Friedens und des Wohlbefindens und läßt nervöse Spannungen verschwinden.

Geranie ist Bestandteil folgender Mischungen von Young Living:
Acceptance, Awaken, Clarity, EndoFlex, Envision, Forgiveness, Gathering, Gentle Baby, Harmony, Joy, JuvaFlex, Release, Sara, Trauma Life, White Angelica.

Die Essenzen von Young Living können in unsrem Young Living Online Shop bestellt werden.

Ätherische Öle als wirksame Antioxidantien

Unter freien Radikalen versteht man Sauerstoffverbindungen, die durch Elektronenraub die Zellen des Körpers schädigen. Das führt zu Alterung,  Krankheit und in Folge auch zur Entstehung von Krebszellen.

Da der Schutz vor der Wirkung der freien Radikale lebensnotwendig ist, besitzt der Körper wirksame Abwehr- und Reparaturmechanismen in Form von Enzymen, Hormonen und anderen Substanzklassen, die die Schäden minimieren. Für diese Abwehrmechanismen verwendet der Organismus Antioxidantien wie Vitamin C, A, E, Coenzym Q10, Flavonoide, Superoxyddismutase, Epigallocatechingallat, Glutathionperoxidase und andere. Auch Harnsäure und das Hormon Melatonin gelten als Radikalenfänger gegen den oxydativen Stress.

ORAC ist eine relativ neue Maßeinheit, von Forschern in den USA entwickelt, zur Messung des gesundheitlichen Werts bestimmter Obst- und Gemüsesorten. ORAC steht für „Oxygen Radical Absorbance Capacity“, auf Deutsch: die Fähigkeit zur Absorbierung freier Radikale.

ORP steht für Oxidations-Reduktions-Potential und verweist ebenfalls auf die Fähigkeit freie Radikale abzufangen und unschädlich zu machen. Das Redox-Potential beschreibt das Spannungsverhältnis zwischen positiv und negativ geladenen Ionen. Es kann einen positiven oder einen negativen Wert haben, je nachdem, ob mehr positiv oder negativ geladene Ionen vorhanden sind. Antioxidantien weisen ein negatives Redoxpotential  (negativer ORP-Wert)auf.

Kann der Körper aus eigener Kraft die freien Radikale nicht mehr bekämpfen, greifen diese zuerst die Zellmembran an und dringen in der Folge bis zum Zellkern und in die Erbsubstanz vor. Mit zunehmenden Alter nimmt die Fähigkeit der Zellen ab, diese Schäden zu reparieren. Als gesichert gilt, dass freie Radikale bei Krebs-, Herz- und Gefäßerkrankungen als Mitverursacher eine Rolle spielen.

Um diese Prozesse zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern ist eine Versorgung mit Radikalenfängern, Antioxidantien, unabdingbar. Hierbei spielen natürlich Nährstoffe eine große Rolle. Doch ist die Aufnahme durch gesunde Nahrungsmittel (Grüner Tee, Weintrauben, Sojaprodukte, Broccoli, Knoblauch, Tomaten, Äpfel, Heilpflanzen) zumeist zu wenig.

Mineralwässer haben zumeist ein positives Redoxpotential, so dass kein nennenswerter Puffer zum Abfangen der freien Radikale zur Verfügung steht.

Ionisiertes Wasser (wie z. B. KangenTM Wasser) weist im Gegensatz dazu ein hohes negatives Redoxpotential auf und  zählt damit zu den stark wirksamen Antoxidantien.

NingXia Red, der Wolfsbeerensaft von Young Living,  gehört zu den Spitzenreitern bei den Radikalenfängern. Seine ORAC Werte liegen bis zu 5 mal höher als grüner Tee.

Auch Ätherische Essenzen können hier einen großen Beitrag leisten, da sehr viele der ätherischen Essenzen einen extrem hohen ORAC Wert besitzen.

Der Spitzenreiter im Ranking der Radikalenfänger ist hierbei Nelke, gefolgt von Myrrhe und Anis. Als Mischung von Young Living besonders empfehleswert ist sicherlich Thieves.

Die ätherischen Essenzen von Young Living können Sie in unserem Onlineshop bestellen.

Der Säure-Basen Haushalt

Eine Übersäuerung des Organismus ist die Basis nahezu aller Krankheiten, die vornehmlich in einem übersäuerten Milieu entstehen. Der Säure-Basen-Haushalt hat für alle Stoffwechselfunktionen des Körpers große Bedeutung und nach naturheilkundlichen Kriterien absolute Priorität auf dem Weg zurück zu Wohlbefinden und Gesundheit.

ph-wertSchätzungen zufolge sind etwa 80 Prozent aller Europäer übersäuert. Die Erklärung liegt in der heutigen ungesunden Ernährung, der massiven Umweltbelastung sowie in der hektischen Lebensweise. Diese Einflüsse laugen unseren Körper aus und führen in der Folge dazu, dass der Säure Basen Haushalt aus dem Gleichgewicht gerät.

Der Organismus eines gesunden Menschen besteht zu ca. 20% aus Säuren und zu ca. 80% aus Basen. Dieses natürliche Gleichgewicht muss der Körper aufrechterhalten, damit Körper und Geist reibungslos funktionieren. Jede Störung dieses Gleichgewichts erhöht das Risiko einer organischen Störung.

Im Blut liegt der PH-Wert optimaler weise zwischen 7,35 und 7,45. Bei der Regulierung der Säure-Basen-Homoöstase stehen im Körper mehrere Puffersysteme in einem funktionellen Gleichgewicht zueinander zur Verfügung: der Gas-Austausch über die Lungen, die Pufferkapazität des Blutes und die Ausscheidunsmechanismen über die Niere. Bei einer unphysiologisch hohen Säureflut stoßen diese körpereigenen Puffersysteme an ihre Grenzen.

Die Säuren, die täglich bei einer Übersäuerung auf den Organismus einwirken, kann der Körper aufgrund der anfallenden Menge nicht komplett ausscheiden. Zunächst kommt es zur latenten Azidose, der Blut-PH-Wert ist dabei noch im Normalbereich. Die Säuren werden als sogenannte saure Stoffwechselschlacken im Bindegewebe eingelagert. Erste Symptome wie Unwohlsein, Energielosigkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Nervosität oder andere Befindlichkeitsstörungen machen sich bemerkbar.

Durch einen dauerhaften Säure-Überschuss werden die körpereigenen Depots so weit geleert, dass dies im Laufe der Zeit zu Cellulitis, Osteoporose, Parodontose, Haarausfall, Gelenksschmerzen (Rheuma, Gicht, Arthrose), u. v. m. führen kann.

Die Übersäuerung des Körpers entwickelt sich über einen langen Zeitraum. Meist vergehen viele Jahre, bis der Körper entsprechende Symptome aufzeigt. Aufgrund der jahrelangen Säurezufuhr reicht dann eine basenreiche Ernährung alleine nicht aus, um die eingelagerten Schlacken im Organismus zu beseitigen.

Die Ernährungsform ist in den westlichen Industrieländern geprägt durch einen Überschuss an säurebildenden und einem Defizit an basenbildenden Lebensmitteln. Neben der hohen Salzzufuhr und der extremen Aufnahme von Säurebildnern ist auch mangelhafte Aufnahme an Kalium und Bikarbonaten problematisch. Salze organischer Säuren wirken nicht säuernd, sondern alkalisierend, da sie zu Wasser und CO2 verstoffwechselt werden.

Ausgewählte PH-Werte

Ph-Wert-Flüssigkeiten

Die herkömmlichen Mineralwässer weisen häufig pH-Werte im stark sauren Bereich auf. Wiener Leitungswasser liegt in der Regel im neutralen pH-Bereich.

Trinkwasser mit einem basischen pH-Wert hat einen hohen gesundheitsförderlichen Wert, da nun nicht mehr säure Getränke ausgeglichen werden müssen, sondern die Base direkt zur Neutralisierung der vorhandenen Säuren zur Verfügung steht.

Zusätzlich können natürlich ätherische Essenzen die Entschlackungsprozesse des Organismus unterstützen.

Besonders geeignet sind folgende ätherische Essenzen: Zypresse, Wacholder, Zitrone, Grapefruit, Majoran, Thymian, Rosmarin, Basilikum, Fenchel, Fichte, Zimt.

Die menschliche Zelle

Zellen sind die winzig kleinen Bausteine des Körpers.  Es gibt davon ca. fünfzigtausend Milliarden, Jede Ansammlung von Zellen, die zusammen eine bestimmte Aufgabe erfüllen, bildet ein Gewebe, wie z. B. das Nerven- und das Muskelgewebe.

Zelle des MenschenZellen bestehen zum Großteil aus einer Gelee-artigen Substanz, dem Zytoplasma. Umgeben sind sie von der Zellmembran, durch die Nährstoffe eindringen und Abfallstoffe austreten können. Gesteuert wird die Zellaktivität vom Zellkern.

Im Zytoplasma liegen die Organellen, winzige Körperchen, zuständig jeweils für ganz bestimmte Aufgaben. Das Material für Wachstum und Reparatur (Proteine) entsteht z. B. an den körnchen-artigen Ribosomen. Manche davon sind an eine gefaltete Membran geheftet, die mendoplasmatisches Reticulum genannt wird. Runde Organellen, die Lysosomen, sind dafür zuständig, gefährliche Substanzen und verbrauchte Zellbestandteile abzubauen.

Der Zellkern, die Steuerzentrale der Zelle, enthält 46 Molekülfäden, die Chromosomen. Diese sind Träger der Erbmasse und weisen den anderen Bestandteilen der Zelle ihre jeweilige Aufgabe zu. Der Zellkern ist auch Stoffwechselzentrum der Zelle. Die kleinen länglichen Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zelle.

Die Lebensdauer einer Zelle ist sehr unterschiedlich. Manche leben nur ein paar Tage (z.B. Darmwandzellen), andere mehrere Jahre (Knochenzellen).Die meisten abgestorbenen Zellen werden durch neue ersetzt, nur die Nervenzellen nicht.

Es gibt im Körper mehrere hundert verschiedene Zellarten mit unterschiedlicher Form und Größe je nach ihrer Funktion.

Die größte menschliche Zelle ist die weibliche Eizelle, die längsten die Nervenzellen an den Beinen (bis zu einem Meter lang!)und die kleinsten Zellen roten Blutzellen und Samenzellen des Mannes.

Zellen brauchen zum Leben Nahrung, Sauerstoff und eine wässrige Umgebung, die die richtige Mischung an chemischen Substanzen aufweist. Durch das Blut werden die Zellen mit Sauerstoff, Nährstoffen und Gewebeflüssigkeit versorgt. Auch ist das Blut für den  Abtransport der Abfallstoffe zuständig.

Auch Pflanzen sind aus Zellen aufgebaut. Und auch wenn sich die pflanzlichen Zellen in einigen Punkten von unseren Zellen unterscheiden (feste Zellwand, keine Chloroplasten), sind wir doch alle aus der gleichen Urzelle entstanden.

Dass ist mit ein Grund, dass die Wirkstoffe der Pflanzen, die essentiellen ätherischen Öle, so gut mit unseren Körperzellen korrespondieren.

Ätherische Öle schützen den pflanzlichen Organismus vor Erregern, beinhalten hormonartige Substanzen und  haben eine lebenserhaltende und regenerierende Funktion. Die Pflanzen wehren sich mit seiner Hilfe erfolgreich gegen Bakterien, Pilze und Viren. Durch die der menschlichen Zelle ähnliche chemische Struktur  werden ätherische Öle vom menschlichen Organismus erkannt und angenommen.

Die  Moleküle der ätherischen Öle sind klein genug, um schnell über die Haut ins Gewebe und in die Zelle aufgenommen zu werden und sich über das Blut im Körper zu verteilen. Die ätherischen Essenzen werden vom Körper als vertraut erkannt und akzeptiert. Die einzigartige, fettlösliche Struktur der essentiellen Öle ähnelt sehr dem Aufbau unserer Zellmembran. Sie haben dadurch die Fähigkeit, die Zellwände zu durchdringen. Auch bei rein äußerlicher Anwendung wandern die Essenzen binnen weniger Minuten durch den Körperkreislauf und können jede Zelle erreichen.

Mehr über diese Wirkungsweise der ätherischen Essenzen samt chemischen Hintergrund finden Sie hier!

Doch die ätherischen Essenzen können ihren Funktionen nur dann optimal nachgehen, wenn der menschliche Zellstoffwechsel gut arbeitet. Da der Hauptbestandteil des Menschen und auch jeder seiner einzelnen Zelle Wasser ist, muss gerade auf den Wasserhaushalt großes Augenmerk gelegt werden.

In meinem nächsten Beitrag werde ich näher darauf eingehen und das Thema des Säure-Basen-Haushalts aufgreifen.

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